Dienstag, 24. März 2009

letzter Halt: Mendoza

Zurueck in Argentinien war noch ein Ort geplant, bevor wir ueber Buenos Aires - Salvador - Frankfurt - Berlin wieder nach Hause reisen und das war Mendoza. Die Stadt befindet sich ziemlich auf der Mitte der argentinischen Landkarte und ist hauptsaechlich aufgrund der zahlreichen Winzereien im Umkreis ein beliebtes Reiseziel. Viele Besucher verbringen sicher Tage in den Bodégas, uns war ein halber Tag genug und mein persoenliches Highlight war auch eher die Schokoladefabrik auf halbem Wege, wo man nicht nur Schokolade probieren konnte, sondern auch Schokoladenliqueure und verschiedene andere suesse Sachen. Holger hat einen kleinen Weinlehrgang in der Trapiche-Winzerei mitgemacht und kann euch beim naechsten gemeinsamen Weinchen ne Menge zu diesem erzaehlen.
Winzerei Trapiche
Holger bei der Kostprobe

Die Stadt Mendoza laedt foermlich zum Spazieren ein, breite Alleen, huebsche Haeuser und zahlreiche Parks kann man zu Fuss erkunden und dabei die fuer Herbst immer noch sehr warmen Temperaturen geniessen.
Park España

Ausserdem liegt die Stadt am Fusse der Anden und somit eigentlich in einer recht trockenen Region. Dennoch wurden wir Zeuge sinnflutartiger Regenguesse, die die Strassen in Fluesse verwandelten und deren Durchquerung kaum mehr moeglich war. Wir versuchten es und scheiterten klaeglich, so dass Holger nun eine grosse Schramme als Souvenir mit nach Deutschland traegt. Aber, wir denken positiv, denn 1. wurden wir gleich von hilfsbereiten Menschen aufgelesen und mit dem Auto nach Hause gefahren und 2. gibt es solche Regenschauer in der Region wohl nur an 10 Tagen im Jahr...und wir konnten das miterleben.

Da es nur noch wenige Tage bis zur Heimfahrt sind, habe ich mir ein kleines Abschiedsgeschenk gemacht und war Paragliden. Mendoza veranstaltete auch schon die Championships im Paragliden, somit klang das fuer mich nach einem perfekten Ort. Die ganze Sache ist eigentlich ganz harmlos, man faehrt auf einen Berg (in meinem Fall der Cerro Arco), kriegt einen kleinen Sessel an den Ruecken geschnallt, der mit dem Schirm verbunden ist und dann laeuft man, waehrend der Tandempartner den Schirm aufrecht bringt, auf den Abrund zu und schwupp, fliegt man in einer angenehmen Geschwindigkeit so seine Runden um die Berge ab ins Tal. Der Partner macht die ganze Arbeit, gibt Tipps waehrend des Flugs, macht wenn man will nen paar verrueckte Drehungen und man selber sitzt in dem Sessel, geniesst den Ausblick und kann sogar auch Bilder machen. Dann landet man mit schnellen Schritten nach 20 bis 30 Minuten wieder auf der festen Erde und ist total happy!!!
Vorbereitung
Mein Partner und ich beim Flug

Und der letzte Tag fuehrte uns in ein Thermalquellenbad, knapp 40km ausserhalb von Mendoza. Wie in einer kleinen Oase in der Wueste kann man sich in den zahlreichen waermeren oder kaelteren Becken die von den schweren Ruecksaecken geplagten Schultern und Ruecken entspannen und einfach mal nichts tun.

Termas Cacheuta

Dies werden unsere letzten Zeilen an euch in dieser Form sein. Wir hoffen, wir konnten euch einen guten Eindruck ueber unsere Geschehnisse in Suedamerika vermitteln und vielleicht eine Anregung fuer eure naechste Reise liefern. Acht Monate sind vorbei, wir haben viel erlebt und gesehen, neue Kulturen kennengelernt, unglaubliche Menschen getroffen und auch viele neue Freunde gefunden. Und eines ist gewiss, das war nicht das letzte Mal Suedamerika!!!

La Serena - Pisco, Sterne & Delfine

Kurzentschlossen reist sich besser und so geschah es, dass wir Ben nach La Serena begleitet haben. La Serena liegt 6h noerdlich von Valpo und ist fuer 3 Sachen bekannt, die sich mit nem Mietwagen gut abarbeiten lassen! Reisen kann manchmal harte Arbeit sein!

Tag 1
bestand aus einer Radtour ins benachbarte Coquimbo, klingt nicht spektakulaer und ist es auch nicht, abgesehen von den 8 km Strandpromenade (man kann aber nur an ca. 2km baden, da die Stroemungen zu stark sind). Leider liess das Wetter es nicht zu mehr als die Fuesschen in den kalten Pazifik zu halten. Dennoch was es ein angenehm enspannter Tag nach 5 Tagen Grossstadt.
ganz schoen bergig hier

Tag 2
ging mit dem Auto in die Anden. Was die Anden hier so besonders macht, ist das Elqui Valley, einem gruenen Talzug von 150km Laenge und 500m Breite mitten in den trockenen Bergen. Gruen und Braun bilden hier einen phantastischen Kontrast.
Zum Mittag gab es eine Besonderheit der Gegend. Zicklein mit Kartoffelpueree. Nichts was man nicht auch in Deutschland bekommt, richtig! Die Besonderheit liegt in der Zubereitung, seit 1998 wird hier mit Solarenergie gekocht!
Danch ging es zu einer Piscofabrik, die aus kleinen, suessen Trauben einen Schnaps brennt, der in Chile gern als Aperitiv mit Limone (Pisco Sour) zu sich genommen wird. Natuerlich verlaesst man hier keine Fabrik ohne sich von der Qualitaet des Erzeugnisses zu ueberzeugen.
Bewertung: Als Sour ist er echt gefaehrlich!!!
Das haben wir solange gemacht, bis wir Sterne sehen konnten! Am Abend fuehrte uns ein dunkler Weg ins Observatorio Mamalluca (http://www.mamalluca.org/ingles/inicio.htm). 2 Stunden haben wir uns Sterne und Konstelationen und Nebel und Cluster und und und angeschaut. Selbst mit blossem Auge war der Anblick unglaublich!

da staunt die Oma sicher nicht schlecht

Tag 3
fuehrte uns nach Puento Choros. Nach zaehen Verhandlungen (auch eine Sache die das Reisen zu harter Arbeit macht) und langem Warten haben wir 3 ein Boot mit Fuehrer ausfindig gemacht, der uns zur Isla Choros fuhr. Hier kann man Pinguine (kleine niedliche Humboldtse), Robben, viele Voegel und ein paar Delfine (Flipper mit war mit seinen Jungs gut unterwegs) in freier Natur erleben. Gluecklicherweise war Nebensaison, so dass unser Boot das einzige war, was sich dort rumgetrieben und den lauf des Lebens gestoert hat. Nachdem wir wieder heile an Land waren, konnte ich endlich festen Boden kuessen denn Mutter Igel hat ja so recht (wie die meisten Muetter, wenn ihr mich fragt):

Igel's machen Sonntag früh
eine Segelbootpartie.
Und die Kleinen jauchzen froh,
denn das Boot das schaukelt so.

"Nicht so doll", spricht Mutter Igel,
"denn ihr hab ja keine Flügel
wenn ihr dann ins Wasser fallt,
hui - da ist es nass und kalt."


Samstag, 21. März 2009

Valparaiso in Chile

Nach Bariloche schloss sich eine 1,5-taegige Reise nach Valparaiso an, mit kurzem Zwischenstopp in Puerto Montt, welches ebenfalls schon in Chile liegt. Interessant auf diesem Wege war die akribische Arbeit der chilenischen Zollbeamten zu beobachten, welche jegliches Gepaeckstueck genauestens begutachteten und screenten. Keinerlei Naturmaterial, dass entweder noch Samen besitzt (Obst oder Gemuese) oder Transporter von Bakterien oder Viren darstellen koennte, darf u.a. ueber die Grenze geschmuggelt werden. Ich finde das sehr vernuenftig und gehe davon aus, dass auch jegliche Insekten, die Pollen an den Beinchen tragen, bzw. andere Tiere, die so durch die Natur stapfen oder fliegen und die kilometerlange Laendergrenze zwischen Argentinien und Chile ueberqueren, in der Form ueberprueft werden, denn sonst wuerde das alles ja keinen Sinn ergeben, oder?

auf dem Weg nach Puerto Montt den Wolken ganz nah

In Puerto Montt hatten wir 5 Stunden Aufenthalt bis zur Weiterfahrt und nutzten diese, uns ein grosses Lachsgericht im Fischmarkt zu bestellen, denn die Stadt ist fuer riesige Lachsfarmen bekannt. Was wir erhielten, muss wohl mal ein ganzer Lachs gewesen sein, so viel Fisch befand sich auf unseren Tellern. Der Rest, denn das war einfach nicht zu schaffen, wurde in Form von Fischbroetchen mit auf den Bus genommen.

Valparaiso liegt eine Busstunde von der Haupstadt Chiles, Santiago, entfernt. Die Stadt befindet sich direkt am Meer, reicht aber auch weit in die Berge hinein und ich habe noch nie Berghaenge so bebaut gesehen. Dies ergibt ein lustiges Bild auf dem Stadtplan, mit lauter kurvigen kleinen Strassen, die z.T. schwierig zu finden sind. Genau das aber gibt der Stadt seinen Charme, denn man kann unendlich die Gassen entlangspazieren, teilweise eher erklimmen, die buntern Haeuschen betrachten und den Ausblick auf die Stadt und den Hafen geniessen. Da die Chilenen aber keine Bergziegen sind, haben sie sich schon teilweise schonvor 100 Jahren kleine Aufzuege gebaut, die sie rumpelnd hinauf in die Berge zu ihrem Haeusern befoerdern. Wir haben diese abenteuerliche Fahrt auch einige Male mitgemacht, waren aber jedes Mal froh, heil angekommen zu sein.

sitz man auf der Terasse des gelb-orangen Hauses...

...hat man diesen Ausblick

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber ein Nationalgericht Chiles ist der Hot Dog, der hier mit reichlich gehackten Tomaten, Avocadocreme und Mayonese zubereitet wird. Das saettigt dann fuer eine Weile. Ebenfalls fuer Voellegefuehl im Bauch sorgt ein Gericht mit dem Namen "Chorillana" ,ein Berg Pommes, mit gebratenene Zwiebeln und Kaese darauf und ganz obenauf noch ein Fleischberg. Getrunken wird als alkoholisches Getraenk gern der Pisco, ein aus Weintrauben hergestellter Schnapps, den es in vielen Geschmacksvarianten gibt.

Ben und ein Teller Chorillana fuer 2 Personen

Mit unserem Freund Ben, den wir ja schon aus Argeninien kannten und Lea, einer deutschen Aerztin, welche nun ein Praktikum in Bolivien macht, haben wir uns fuer einen 10km Lauf angemeldet und diesen mit 1000 anderen durchgezogen. Anschliessend gab es reichlich Essen, eine Siegerehrung und Tombola. Leider kann kein Bildmaterial dazu gezeigt werden, denn wir haben unsere Kamera aus Sicherheitsgruenden im Hostel gelassen. Ben, der sie dabei hatte, hat das leider spaeter bereuht, denn sie wurde ihm mitsamt Rucksack spaeter am Strand geklaut. Armer Ben! Zum Trost haben wir ihn noch ein paar Tage in den Norden Chiles begleitet.

Montag, 9. März 2009

wunderbares Bariloche

Unsere letzte Station in Patagonien war Bariloche, eine kleine Stadt in den Anden direkt am Lago Nahuel Huapi gelegen. Letzteres mussten wir nutzen und haben uns in ein schickes Hostel mit Blick auf den See eingemietet, den wir fuer 4 Tage gleich nach dem Aufstehen, beim Fruehstueck, e-mails checken oder relaxen geniessen konnten.
Bariloche und Umgebung haben so viel zu bieten, dass man hier gut beschaeftigt ist und die Landschaft auf verschiedene Weisen geniessen kann.

Unser erster Tag bestand aus morgentlichem Kayaken auf einem weiteren See, so klar und leer, dass wir gar nicht wegwollten, aber ein Ausritt hoch zu Ross stand auf dem Nachmittagsprogramm. Die Pferdchen haben uns ein ganzen Stueck hoch in die Berge getragen, von wo wir einen unvergesslichen Ausblick auf die See-und Berglandschaft hatten.



Am zweiten Tag haben wir uns mit zwei weiteren Mitbewohnern unseres Hostels ein Auto ausgeliehen und sind die (7-Seen-Route) entlanggefahren. Gesehen haben wir auf dem Weg acht Seen (klingt komisch, ist aber so), die wir aber aus Platzgruenden nicht einzeln vorstellen koennen, aber und dass koennt ihr uns glauben, alle unglaublich friedlich und azulblau waren.

Der dritte Tag ging per Mountainbike durch die Berge, welches neben einem ordentlichen Muskelkater wunderschoene Eindruecke hinterliess.

Península Valdés

Ein weiteres Naturreservat und ebenfalls Teil des UNESCO Welterbes, welches wir unserer Liste hinzufuegen koennen, ist Península Valdés, noerdlich in Patagonien an der Westkueste Argentiniens gelegen.
Gewohnt haben wir in Puerto Madryn, welches ca. eine Autostunde von der Halbinsel entfernt ist, aber nur Ruhm durch diese erlangte.

Die Halbinsel ist besonders beliebt aufgrund der Meeressaeuger, die entweder an der Kueste leben oder dieser regelmaessig einen Besuch abstatten. Am seltensten, aber wohl spektakulaeresten sind in diesem Rahmen die Killerwale zu nennen, welche die Kueste zum Futter holen frequentieren. Leider muessen wir euch aber schon fortab mitteilen, dass diese am Tage unseres Besuches nicht hungrig waren und sich somit nicht blicken liessen. Leider, aber wir sehen es folgendermassen: Eine Seerobe konnte dementsprechend ein wenig laenger leben... .

Um die Insel in ihren vollen Ausmassen kennen zu lernen, haben wir uns gemeinsam mit zwei englischen Jungs ein Auto ausgeliehen und ca. 450 km lang die steppenartige Landschaft des Reservats erkundet.

Team Simon, Cindy, Holger und Will

An verschiedenen Aussichtspunkten konnten wir uns an Pinguin-Kolonien erfreuen, die faulen Seeloewen und -robben betrachten oder einfach nur den Blick aufs unglaublich blaue Atlantikmeer werfen und die Tierchen fuer ihr Reich beneiden.

Portrait eines anonymen Pinguins, der dafuer kurz das Putzen unterbrach

Highlight der Rundfahrt war der Sonnenuntergang ueber dem Meer, den wir in voelliger Einsamkeit geniessen konnten.

Donnerstag, 5. März 2009

Parque Nacional del Glacieres

Faehrt man von Deutschland aus 3000 km in den Sueden ist man gewoehnlich an einem warmen Ort angekommen. Fliegt man dies aus Zeitmangel in Argentinien, ist man dem Ende der Welt sehr Nahe und somit der Kaelte. Unsere kurze Reise fuehrte uns ins beschaulich touristische El Calafate, eine kleine Stadt im Sueden Patagoniens, die Ausganspunkt fuer viele Unternehmungen ist. An zwei Trips in den Nationalpurk durften wir uns erfreuen.

Unser 1. Tagestrip fuehrte uns in die naechstgelegene, 223 km entfernte und selbsternannte Trekkinghauptstadt El Chalten. Nach 3 Stunden Busfahrt, Windgeschwindigkeiten um die 50 km und Regen haben wir uns gefragt, was wir hier ueberhaupt wollen. Wir wollten den Blick auf den sagenumworbenen Cerro Fitz Roy werfen, was uns leider verwaehrt wurde. Ich bin mir fast sicher, dass wir zurueckkommen werden, um ein paar Tage um diesen sagenumwogenen Berg zu wandern.

der Fitz Roy, fast komplett durch die Wolken verdeckt

Wanderlandschaft nahe des Fitz Roy

Der 2. Tag war der Hoehepunkt der Reise in den Sueden, der Glacier Perito Moreno, dem einzigen Gletscher auf der Welt, der noch waechst. Steht man vor der 50-60 m hohen und knapp 5 km breiten Eiswand und sieht wie riesige Teile abbrechen und mit einer Gewalt und ohrenbetaubendem Laerm auf der Wasseroberflaeche aufschlagen, bleibt einem der Atem weg.


kalt aber unbeschreiblich schoen

Samstag, 28. Februar 2009

Buenos Aires

Als Backpacker muss man sich ja haeufig den Fragen anderer Reisender stellen und dann auch die Meinung derer anhoeren. Auf die Frage hin, wie lang wir in Buenos Aires bleiben wollen, war die Reaktion meistens "Was 10 Tage, was wollte ihr den so lang hier machen?".
Das koennen wir euch nun berichten, bzw. in bildlicher Form darlegen, denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte.

Zunaechst haben wir "alte" Freunde aus Arraial d´Ajuda wieder getroffen, die beiden sind dem Carnevaltrubel in Brasilien kurzzeitig entflohen und haben uns fuer 10 Tage in Argentinien besucht.

ich, Guy und Batshi (aus Israel)

Gemeinsam haben wir nach und nach die einzelnen Viertel besucht und Buenos Aires auf eine sehr entpannte Weise kennengelernt.

Puerto Madeiro

La Boca und seine bunten Haeuschen

Buenos Aires ist riesig gross, wird aber durch viel Gruen in Form von zahlreichen Parks angenehm aufgelockert.

Fahrradtour durch Buenos Aires

Ausserdem hatten wir das Glueck, einen echten Puerteño (Bewohner Buenos Aires) kennen zu lernen. Marcos hat sich unglaublich ins Zeug gelegt, uns in die argentinische Lebensweise einzufuehren. Neben gemeinsamen Nachtausfluegen, hat er einen traditionellen "Asado" (Grillabend) organisiert. Dazu gehoeren eigentlich "nur" verschiedene Rinderfleischschnitte und Wuerste und ein wenig Blattsalat, aber es war auch Platz auf dem Grill fuer ein wenig Huehnchen und Zucchini fuer mich. Es haetten sicherlich doppelt so viele Anwesende an diesem Abend satt werden koennen.

Marcos und Tito, dessen Eltern den Garten zur Verfuegung stellten, sowie das Putzpersonal, dass danach alles saubermachte...unglaublich

ein wenig Uruguay

Faehrt man von Buenos Aires eine Stunde mit der Faehre ueber den Fluss "Rio de la Plata" (Silberfluss), erreicht man Colonia del Sacramento in Uruguay. Leider verspricht der Name des Flusses ein bisschen zuviel, denn er ist durchweg braun, was laut Aussagen der Einheimischen am Untergrund und nicht am Dreck liegt, dafuer haut einen aber der von der portugiesischen und spanischen Kolonialzeit gepraegte Ort foermlich vom Hocker. Das fanden nicht nur wir, denn die Kleinstadt zaehlt zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Colonia ist die aelteste Stadt Uruguays und zieht aufgrund der wunderschoenen Altstadt regelmaessig die Bewohner Buenos Aires fuer ein Wochenende an.

die historische Altstadt

Blick auf den Rio de la Plata

besonders wunderschoen bei Nacht anzusehen, die gelben Lichter, die der Stadt ein mystisches Aussehen verleihen

In Uruguay haben wir den 1. Strandausflug seit Brasilien unternommen und waren ueberrascht, wie menschenleer wir diesen vorfanden. Beim Sonnenuntergang sieht man dann auch gar nicht mehr, dass das Wasser nicht blau, sondern braun ist.

Die Hauptstadt Uruguays, Montevideo, befindet sich 2 Stunden mit dem Bus von Colonia entfernt, hat aber unserer Meinung nach bis auf zwei sehr sauberer Stadtstraende und einer schoen langen Strandpromenade nicht viel zu bieten. Die Hafengegend ist haesslich, die wenigen Sehenswuerdigkeiten sind nicht unbedingt sehenswert und dann ist alles auch noch verhaeltnismaessig teuer.

Montevideos Strandpromenade

Montag, 16. Februar 2009

Córdoba

Eine Woche waren wir in und um Córdoba unterwegs, der zweitgroessten Stadt Argentiniens. Hier haben wir auch einen Bekannten, den Franzosen Benoit, wiedergetroffen und mit ihm die Stadt erkundet.
Sehr interessant war die Fuehrung durch das "Muséo da Universidade National de Córdoba", welches die Jesuitenkirche und die zweitaelteste Universitaet Suedamerikas vereint. Dort findet man unter anderem eine 10-baendige Ausgabe der Bibel in sieben Sprachen, von welcher es nur noch drei Exemplare gibt.
Es gibt noch weitere Kirchen verschiedener Konfessionen, einen Park und eine Menge Shoppingmoeglichkeiten, aber damit hoert es leider schon auf. Haupsaechlich ruemt sich Córdoba naemlich damit, die Partyhauptstadt Argentiniens zu sein, denn 10% der Einwohner sind Studenten.
Die Umgebung hat laut der Einwohner auch einiges zu bieten, so z.B. das "Ché Guevara"-Museum in Alta Gracia. Eines der ehemaligen Wohnhaeuser der Guevara-Lynch-Familie wurde zu einem Ausstellungsort umfunktioniert, der das Leben von "El Ché" dokumentiert.
Die vielgeruemten Wasserfaelle in La Falda konnten uns leider nicht so begeistern und das lag nicht unbedingt daran, dass wir schon die Iguazu-Faelle gesehen hatten.
Sehr positiv bleibt uns die Capoeira-Gruppe Córdobas in Erinnerung. Den Trainer kannten wir noch aus Belo Horizonte und trotzdem dieser abwesend war, wurden wir unglaublich freundlich aufgenommen. Der Sport ist trotz der Naehe zu Brasilien in Argentinien lang nicht so verbreitet und Besucher sind somit auch nicht oft gesehen.
Wie immer sollten diese Zeilen auch bildlich unterlegt sein, aber ein Problem mit dem Speicherchip macht uns dies leider nicht moeglich. Wer an Fotos interessiert ist, wir haben die Blogseite von Benoit dazu verlinkt.

Mittwoch, 4. Februar 2009

ein bisschen vom Norden Argentiniens

Auf dem Weg von Igúazu nach Salta machten wir einen kurzen Zwischenstopp in Resistenca, einer kleinen Stadt, die sich damit ruehmt, die Welthauptstadt der Skulpturen zu sein. Ungefaehr 300 Kunstwerke findet man in dieser kleinen Stadt, verteilt in Parks und an Strassenecken. Da wird einem nicht langweilig, wenn man an der Ampel wartet. Unvergessen bleibt auf diesem Stopp der Sonnenuntergang ueber dem Parana, einem der groessten Fluesse der Welt, den wir schon von der Besichtigung des Itaipu-Staudamms (noch der groesste Staudamm der Welt) her kennen.
zur Groessenveranschaulichung, die jede einzelne Turbine hat einen Durchmesser von 11m

Am naechsten Tag ging es weiter nach Salta, von wo wir einen 2-taegigen Ausflug in den Norden der Stadt zur Quebrada de Humahuaca und nach Salinas Grandes unternommen haben.

Die kleine Reise haben wir zusammen mit Benoît, einem Franzosen den wir im Hostel kennengelernt haben, in einem Mietwagen bewaeltigt. Zuerst ging es nach Purmamarca, einem kleinen Dorf vor dem famosen 7-farbigen Berg. Von dort war es nur noch einen Katzensprung bis nach Humamarca und Tilcara, wo wir dann auch uebernachtet haben. Wie laesst man hier am Abend den Tag am besten ausklingen? Richtig, mit nem ordentlichen argentinischen "Bife de Lomo", einem sagenhaft zarten Rindersteak, wahlweise a Ponto (rosa) oder wie die Spanier sagen "ida y volta" (heisst "hin und zurueck" und bedeutet die Kontaktzeit des Steaks mit dem Grillfeuer). Ein Genuss kann ich euch sagen!!!
Cerra de 7 Corres

Nach einer sehr erholsamen Nacht ging es nach Salinas Grandes, dem grossen Salzsee.
Hier kommt der Bewaeltigungsaspekt der Reise zum Vorschein, da man einen 4200 Meter hohen Pass bewaeltigen muss. Auto und Lungen verlangten nach Sauerstoff!
der Beweis

In der Salzwueste angekommen, machte sich die Investition von 7 Euro fuer 2 Sonnebrillen bezahlt, die wir noch schnell am Abend zuvor in Tilcara kauften. Nicht geblendet vom Weiss der Salzkristalle, konnten wir beobachten, wie hier Salz produziert und verarbeitet wird. Anschliessend mussten wir dann auch schon wieder die Rueckreise nach Salta antreten und der Mietwagen hatte 650km mehr auf dem Buckel.
Bevor wir am naechsten Tag weiter nach Cordoba aufbrachen, haben wir dem Museo de Arqueología de Alta Montaña kurz MAAM noch einen Besuch abgestattet.

Das Museum ist bekannt fuer seine Ausstellung ueber drei Inca-Kinder, die auf einem ueber 6000m hohen Berg in der Naehe Saltas gefunden wurden. Sie wurden vor ueber 500 Jahren traditionell geopfert und bei lebendigem Leib mitsamt weitern Opfergaben vergraben. Die natuerlichen Bedingungen haben die Koerper konserviert und dank der unglaublichen Arbeit der Archeologen konnten diese ohne Verlust geborgen und im Museum unter gleichen Bedingungen erhalten und ausgestellt werden.

Da natuerlich keine Bilder gemacht werden konnten, stellen wir euch einen link zur Verfuegung, falls ihr interessiert seid. Leider ist der Beitrag in Englisch. Einfach auf "see more pics" klicken.


Freitag, 30. Januar 2009

Iguaçu und Iguazú

Die Wasserfaelle waren zugleich Ende eines Abschnitts und Beginn eines neuen in unserer Reise und waren dafuer perfekt geeignet. Waehrend Foz do Iguaçu die letzte Stadt in Brasilien fuer uns war, sollte Puerto Igazú der erste Ort in Argentinien sein.

Es ist nicht moeglich, alle Wasserfaelle in einem Bild festzuhalten und die Auswahl viel uns verdammt schwer, aber es geht ja nur um den Eindruck, der 5-stuendige Diavortrag folgt dann, wenn wir wieder daheim sind.

In Brasilien erhaelt man einen guten Eindruck, wie viele Wasserfaelle der Nationalpark birgt und wie riesig diese sind. Man kann aus geraumer Entfernung und auf der anderen Seite des Flusses parallel zu ihnen entlangspazieren und verschiedene Aussichtspunkte zum Fotos schiessen nutzen.

Panorama der ersten Wasserfaelle

Langsam naehert man sich so dem groessten und beindruckensten der Wasserfaelle, der "Teufelsschlucht". An diese gelangt man uber eine Bruecke so nah, dass man fast frontal davor steht und einen erfrischenden Spruehregen verspuehrt, was bei der herrschende Hitze sehr angenehm war.

Blick auf die Teufelsschlucht

Einen schoenen Nachmittag kann man in Brasilien den Wasserfaellen widmen, mehr Zeit benoetigt man aber nicht.

Fuer die argentinische Seite mussten wir uns schon einen ganzen Tag Zeit nehmen, denn da gibt es mehr Wege individuell zu erkunden, einige davon sind sogar ueber den Faellen gebaut.

Und was ich bei dem letzten Blogeintrag mit hautnah meinte, ist woertlich zu nehmen, denn man kann eine Schlauchboottour direkt an 2 der Wasserfaelle machen. Leider sieht man dann nicht mehr viel, denn es regnet doch sehr stark auf einen ein, aber toll ist es trotzdem.

....von oben sieht das dann ungefaehr so aus

Waehrend man dann so den Menschen hinterherlaeuft, denn es war Ferienzeit, sieht man in den Baeumen oder am Wegrand auch mal das eine oder andere Tierchen, wie z.B. den Nasenbaeren, wovon es im Park ne Menge gibt.

ein Nasenbaer auf Futtersuche, denn die sind immer hungrig

Wie schon auf der brasilianischen Seite kommt das Highlight zum Schluss, die Teufelsschlucht. Um so nah wie moeglich an sie zu gelangen, wurde eine 800m lange Bruecke ueber den Fluss gebaut, an deren Ende es einem wahrhaftig den Atem verschlaegt.

Die Teufelsschlucht von Argentinien aus

Adeus Brasil

Unsere zwei letzten Tage in Brasilien verbrachten wir in Foz do Iguaçu, der Ort, von dem aus man die brasiliansische Seite der Iguaçu-Wasserfaelle besuchen kann, denn dieses Weltkulturerbe der UNESCO teilen sich Brasilien und Argentinien. Waehrend Brasilien den Panoramablick liefert, ist die argentiniesche Seite dafuer beliebt, dass man wirklich hautnah mit den Wasserfaellen in Beruehrung kommt. Dazu aber spaeter, denn zunaechst heisst es fuer uns Abschied von Brasilien zu nehmen, 6 unglaubliche, erlebnisreiche Monate sind vorueber und wir wollen kurz Bilanz ziehen:
In der gesamten Zeit haben wir drei der groessten Staedte Brasiliens besucht, sowie mehrere Oertchen in deren Umkreis. Dazu haben wir zusammengerechnet sieben Tage im Bus gesessen und trotzdem wahrscheinlich nicht einmal 1% des Landes erkundet, denn Brasilien ist einfach mal hammerriesig. Wir sind tatsaechlich Fans von Bohnen und Reis geworden und besonders mein Fleischkonsum hat hier zugenommen. Viel mehr aber werden wir unser fast taegliches Açai (Fruchtsorbet mit Banane und Muesli kombiniert) vermissen, das Wasser der Kokosnuss bzw. die vielen Suessigkeiten aus Kokosfleisch und die tollen Fruechte und Fruchtsaefte.

Açai mit Cupuaçucreme- sehr empfehlenswert

Ein halbes Jahr lang Meer und Strand werden bald ein Defizit hervorrufen, sowie die von ueberall ertoenende Samba-, Forro und Axé-Musik. Eines werden wir wohl am ehesten wieder erleben und das ist die Capoeira, denn wir haben ja eine tolle Gruppe in Potsdam.

Die Sonne, die Froehlichkeit und Gelassenheit der Einwohner werden uns hoffentlich noch ein wenig begleiten, denn nun geht es nach Argentinien, wovon wir bisher auch nur Gutes gehoert haben.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Paratiii

Nix da "Ihla Grande", die ist leider ins Wasser gefallen, denn als wir am Morgen in Rio los sind, hat es in Stroemen geregnet und besserte sich auch nicht bis zum Hafen vor der Insel. Daraufhin sind wir kurzerhand im Bus sitzen geblieben und erst 2 Stunden in dem Oertchen Parati ausgestiegen, wovon wir uns zwar kein besseres Wetter erhofften, aber ein wenig mehr zu Unternehmen, als "nur" paradieshafte Straende bei grauem Wetter. Dem war dann auch so, denn Parati hat ein huebsches historisches Zentrum, eine traumfafte Berglandschaft und zahlreiche Cachaça- Distillerien, dessen Kostproben bei dem kuehlen Wetter (sind ja nichts mehr unter 28 Grad gewoehnt) ordentlich aufwaermten.

Die historische Altstadt

Bei schoenerem Wetter kann man hier stundenlang um die kleinen Inseln schippern oder Ausfluege zu traumhaften Straenden unternehmen. Wir muessen also definitiv nochmal wiederkehren und die Gegend bei Sonne und vielleicht bei Nebensaison erkunden, denn es war schon sehr vollgepackt mit Touristen.

Ausblick auf die vielen Inseln vor Parati

In der Gegend wurde wohl auch der erste Cachaça hergestellt und diese kleinen Distillerien gibt es immer noch. Wir haben die "Ingenho d´Ouro" besucht und waren ueberrascht, wie klein sie dann doch war und wie alles noch mit Hand verarbeitet wurde, ein richtig kleiner Familienbetrieb. Es blieb dann doch die einzige Distillerie, die wir besuchten, denn nachdem man ja schon in den Cachaça-Laeden in Parati gut abgefuellt wird (Tageszeit egal), hatten wir dann auch genug davon, denn der haut gut rein.

Engenho D´Ouro

Ein paar Gehminuten von der Engenho befand sich ein Wasserfall, wo wir uns dann schon mal auf die Iguaçu-Faelle einstimmen konnten, zu welchen wir uns am naechsten Tag auf den Weg machten.

Dienstag, 20. Januar 2009

schon wieder in Rio

Schweren Herzens haben wir am Wochenende Bahia verlassen und sind nun wieder in Rio. Da wir uns ein wenig spaet um die Bustickets gekuemmert haben, gab es nur noch Plaetze in einem einfachen Reisebus ohne Klimaanlage und Fernseher, die zudem noch getrennt waren. Irgendwie haben wir die 20 Stunden dann doch rumgekriegt und Holger konnte sogar das 1. Mal die Nachfahrt ueber schlafen. Ich dafuer um so schlechter, denn ich war es gewohnt, meine Beine ueber Holger ausstrecken zu koennen.
Eigentlich sind wir nur nochmal nach Rio gekommen, um ein paar finale Einkaeufe zu erledigen und die einen oder anderen Sehenswuerdigkeiten, von denen uns mittlerweile berichtet wurde, zu besuchen, denn Ende Januar heisst es fuer uns, Abschied von Brasilien zu nehmen, 6 Monate unserer Reise sind dann bereits vorbei, unglaublicherweise.
Ein paar Kleinigkeiten haben sich in der Zeit, seit dem wir das letzte Mal hier waren, geaendert, uns zwar sind die Preise angestiegen (es ist Saison), es ist waermer (35° C) und da noch Schul-und Uniferien sind, ist es auch voller. Hier ein Bild vom Ipanema-Strand von heute.

Onde está Cindy? (Wo ist Cindy?)... ein Tipp, ich bin nur ein Mal im Bild vorhanden

Ehrlich gesagt, haben wir uns nicht die Muehe gemacht, dort ein Fleckchen Strand zu ergattern, sondern gleich weiter.

Gestern waren wir bei der "Escadaria Selaron", einer riesigen Treppe, die ein Chilene, aus Liebe zu Brasilien, mit Fliesen bzw. Teile derer besetzt hat.


Der Kuenstler arbeitet an dieses Treppen schon fast 20 Jahre und wird es wohl noch bis zu seinem Lebensende, denn es bricht immer wieder etwas heraus oder er bekommt neue Fliesen aus allen Teilen der Welt mitgebracht, die er einsetzen will. Es waren auch sehr viele aus Deutschland dabei, die er uns stolz gezeigt hat.

Ein Bild mit dem Kuenstler

Morgen fahren wir weiter Richtung Sueden, auf die Insel "Ilha Grande". Bis dahin.

Montag, 5. Januar 2009

FELIZ ANO NOVO

Wir wuenschen Euch und Euren Familien ein frohes und gesundes neues Jahr.

Wir wissen schon, dass wir unseren Vorsatz, unser Leben, dass im Moment recht entspannt ist, im naechsten Jahr nicht lange so weiterzufuehren ist (fuer mich steht die Bachelorarbeit und fuer Cindy Arbeitssuche an!). Wir hoffen, Ihr koennt Eure Vorsaetze, so ihr denn welche habt, in die Tat umsetzen.

Unser Neujahrsfest war sehr entspannt, sieht man mal von den "verrueckten" Cariocas (aus Rio de Janeiro stammende) , Paulistas (in São Paulo geborene) und anderen Oberschichtbrasilianern ab, die das beschauliche Arraial d'Ajuda binnen Tagen (26.12.-2.1) in ein Irrenhaus verwandelt haben.
Alle sind mit dem Auto angereist! Fragt man sich wozu sie es brauchen, ausser dem Personentransport natuerlich, wenn sie 7 Tage nur in Badehosen und mit Vodka und anderen Hochprozentigem in der Hand rumrennen?
Richtig, die 3 km zum schoensten der Straende hier (der erste Strand liegt nicht mal nen Kilometer vom Zentrum entfernt) MUESSEN mit dem Auto zurueckgelegt werden! Damit es nicht langweilig wird, wird die Anlage des Automobils (mit dem Kofferraum, respektive der Ladeflaeche des Pic-Ups voll Boxen) auf TAUB (kommt einiges nach der Maximumlautstaerke) gestellt und wie sollte es anders sein, sich in eine lange Warteschlange gestellt, die im deutschen als Stau bezeichnet wird! Und wenn man nicht im STAU stand, dann parkte man am Strassenrand, Ladeflaeche an Kofferraum und beschallte die nahestehenden Wohnhaeuser 24h rund um die Uhr! Dies bedeutete, sich schreienden Wortes im Haus zu unterhalten oder, wenn das nicht mehr ertraeglich war, reisaus zu nehmen, was nicht leicht war. Unserer Zufluchtsort war der Platz hinter der Kirche.
Nun gut, als Fussgaenger ist man ja flexibel, kann sich durch die mobilen Discos schlaengeln und rechtzeitig am Strand sein, um ins neue Jahr zu rutschen. So taten wir 5 es und liefen zum Praia dos Pescadores, an dem schon aus einiger Entfernung das Berimbau zu hoeren war. Dort angekommen, spielte der hier ansaessige Capoeira Mestre (Mestre Railson) mit einigen Schuelern Musik. Puenktlich 00:00 unserer Zeit liessen wir die Korken knallen und die Flasche Champagner (ist hier auch das Wort fuer Sekt) zum Feuerwerk ueber Porto Seguro, auf das wir einen schoenen Blick hatten, wandern.
Die Brasilianer tragen traditionell weiss zum Neujahrsfest, was ihnen fuer das neue Jahr Glueck bringen soll!

Eva, Cindy, Batshi, Holger und Guy

Bleibt nur noch zu sagen: "Herzlich Willkommen in 2009" und bis die Tage, ne!