Eindeutig die angenehmere Art lange Strecken in Brasilien zurueck zu legen.
Den ersten Tag haben wir komplett bei einem Capoeira-Workshop der Gruppe Cordao de Ouro verbracht, ab dann war Sightseeing angesagt. Hier ein paar Eindruecke davon:
Sonntags wird die Strasse neben der Copacabana fuer die Autofahrer gesperrt, so dass man in Ruhe neben der Strandpromenade entlangspazieren kann. Man hat dann auch das Gefuehl, dass sich ganz Rio dort auffaellt, um spazieren zu gehen, zu joggen, zu skaten oder mit dem Hundchen spazieren zu gehen, welchen dafuer besonders huebsch gemacht wird... .
Gleich neben der Copa befindet sich der Strand von Ipanema, der unter Insidern sogar der coolere Strand von beiden sein soll. Ein Grund dafuer sind vielleicht die Surfer, die man dort auf den Wellen reitend beobachten kann.
Um das volle Ausmass der Metropole geniessen zu koennen, muss man mit der Gondel, die schon James Bond persoenlich (in dem Film Moonraker) befoerdert hat, die Passage ueber die Berge auf den Pão de Açucar (Zuckerhut) antreten. Von dort eroeffnet sich ein atemberaubender Blick ueber Rio, die Bucht Guanabara und Niteroi. Wir haben ueber drei Stunden dort oben verbracht, um so viel wie moeglich von diesem unglaublichen Ausblick aufzunehmen (vom Glitzern des Wassers bis zu den naechtlichen Lichtern Rios).
Wie die Bilder bereits zeigen, ist die Hinterlandschaft von Rio sehr bergig. Einen Tag haben wir uns daher in den Urwald von Tijuca aufgemacht, um ein wenig zu wandern und mal einen staedtischen Urwald kennenzulernen. Voll ausgeruestet wie wir immer sind (mit Flipflops und die Frauen im Rock), ging es die teilweise steile Strecke hinauf. Die Arbeit hat sich aber vollends gelohnt, denn wir konnten auf dem Weg Affen beobachten und auf dem Gipfel angekommen wieder einen weitschweifenden Blick ueber Rio geniessen.
Ein paar Tage haben wir noch hier in Rio, dann geht es zurueck nach Salvador, wo wir vorraussichtlich etwas laenger bleiben werden, leider ohne Sebastian und Katja, die sich heute wieder auf den Weg nach Deutschland machen mussten.









