
Montag, 22. Dezember 2008
FELIZ NATAL

Mittwoch, 17. Dezember 2008
Arraial d`Ajuda
Wir hatten gleich am 1. Abend die heimische Capoeira-Gruppe besucht, denn diese war einer der Hauptgruende, weshalb es uns nach Arraial gezogen hatte. Wir kannten den Mestre bereits vom Workshop in Belo Horizonte und damals hatte uns ein Schueler von ihm seine Adresse gegeben und gemeint, wir sollten mal vorbei schauen. Das Training war total gut und ging fast 3 Stunden. Daher fasste wir den Entschluss, wenigstens bis Weihnachten hier zu bleiben.
Hier trainieren auch sehr viele Auslaender aus England, Israel, Canada, etc. (die Flaggen sieht man auf der Hauswand).
Nicht ganz so nah, wie gewohnt, befindet sich das Meer mit vielen sehr beliebten Straenden. Das ist auch der Grund, weshalb hier ab Weihnachten die Hoelle los sein soll, denn dann zieht es die Brasilianer zur Erholung in diese kleinen Oertchen und aus ist es mit der Idylle. Solche ruhigen Minuten am Strand werden dann nicht mehr moeglich sein, aber trotzdem wuerden wir gern laenger bleiben und uns das Schauspiel ansehen.
die Ruhe vor dem Sturm
Freitag, 28. November 2008
Morro de São Paulo
Ana Carolina, Lana und Henry
Benny und Janine
Mindestens vier zu Fuss erreichbare Straende reihen sich aneinander, wovon der zweite der am meisten bevoelkerte ist. Dort gibt es jeden Abend Lifemusik, Saftbars werden aufgebaut und es herrscht viel Treiben bei den Restaurants.
2a Praia
Die Straende sind der Einfachheit halber mit Nummern bezeichnet, zunaechst haben wir am ersten gewohnt, sind dann aber an den dritten Strand gezogen, in ein Hostel, welches sonst meist von Israelis bewohnt wird. Von Holger wird es auch gern als das `am besten bewachte Hostel` der Insel bezeichnet.
1a Praia bei Flut
Gestern haben wir unseren laengsten Fussmarsch der letzten drei Wochen gemacht und sind am Strand entlang zunaechst zu einem pinken Strand, wo ein rosa Kalksandgemisch die Waende herunterfliesst, mit welchem man sich einreiben kann (Bilder sind leider nicht zur Veroeffentlichung geeigent). Anschliessend ging es an einem wunderschoenen weissen Strand zum naechsten Ort Gamboa, wo aber nicht viel los war.
Pink Beach mit rosa Kalkstein
Den Rest der Zeit haben wir damit verbracht, in der Haengematte oder am Strand rumzuhaengen, Ana Carolina bei Laune zu halten, die baianische Kueche zu geniessen und ab und zu ein wenig Sport am Strand zu machen (Ballspiele, Capoeira oder Joggen).
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Unser Tag
Berimbauherstellung zusammen mit Barbicha
Bateria Regional:1 Berimbau und 2 Pandeiros
Zwischen den Einheiten bleibt dann ein wenig Zeit fuer den Haushalt, wie Waesche waschen, was eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, da der Luxus einer Waschmaschine nicht vorhanden ist, frische Lebensmittel einkaufen und kochen. Und natuerlich auch relaxen am Strand oder auf dem Balkon, um Energie zu tanken.
Gleich in der ersten Woche haben wir auch mit Englischunterricht fuer einen der Schueler der Academia angefangen, spaeter kam noch eine Schuelerin dazu, die aber Deutsch lernen will.
Cindy und Suzanna beim Deutschunterricht
Vor ein paar Wochen haben wir dann auch das erste Mal Englischunterricht mit den Kids der Capoeira-Gruppe gehabt, was sehr lustig war und wo wir sicher noch viel Kreativitaet walten lassen muessen, um die Kleinen am Ball zu halten.
Englischunterricht im Chaos
Samstag, 18. Oktober 2008
Visaverlaengerung
Sonntag, 5. Oktober 2008
Itacaré
Itacaré ist ein purer, aber attraktiver Touristenort und waechst gerade immer mehr und mehr an. Restaurants, Souvenir- und Surfshops reihen sich zusammen mit Pousadas (Art Hostel) Haeuschen an Haeuschen aneinander. Eigentlich gibt es nur eine Haupstrasse, wobei jetzt nicht die Vorstellung einer vielbefahreren Verkehrsstrasse aufkommen soll, sie gleicht eher einer Fussgaengerzone. Diese sind wir taeglich auch mehrfach abgelaufen und kannten bald jeden Shop mit seinen Artikeln auswendig.
Hauptstrasse von Itacaré
Ein sehr schoener Weg fuehrte zum “Prainha”-Strand, mitten durch den Urwald und ueber kleine Fluesschen.
Weg nach Prainha
Und da wir bisher noch gar kein Bild der hier vielgesehenen, relativ zutraulichen Macacinhos (Kleinaffen) reingestellt haben, hier ein Bild von ihnen beim Futter holen. Wenn ihr genau hinseht, erkennt ihr, dass eine der Aeffchen ein Junges auf dem Ruecken traegt. Ausgewachsen sind kaum groesser als eine Unterarmlaenge, ihr koennt euch also vorstellen, wie winzig die Kleinen sind.
Macacinho-Fuetterung
Als paradisisch werden die Straende “Itacarezinho, Havaizinho und Engenhoca” bezeichnet und das sind sie wahrhaftig. Nahezu menschenleer, nur der erstgenannte Strand ist bewirtschaftet. Wir sind nach und nach von einem zum naechsten Strand gelaufen und waren von der Natur und dem Ausblick ueberwaeltigt. Man kann nur hoffen, dass die Menschenhand hier nicht weiter eingreifen wird und dieses kleine Paradies erhalten bleibt.
Itacarezinho-Strand
Itacarezinho-Hinterland
Weg durch den Dschungel
Da “Engenhoca” auch ein sehr guter Surfspot ist, waren die Bretter den ganzen Weg lang mit dabei.
Surfboard on Board
Ansonsten sah der Tagesablauf im Allgemeinen so aus, dass die Jungs um 7:00 in der Frueh aufgestanden und aufs Wasser gegangen sind (Holger hatte sich dafuer ein Board ausgeliehen). Danach haben wir einen weiteren Strand zum Rumliegen und Entspannen ausgesucht und dann ging es am Nachmittag nochmal auf die Wellen. Abends sind wir dann durch die Shops gegangen und dann entweder gleich ins Bett gefallen oder noch mit ein paar neuen Bekanntschaften was trinken gegangen.
Bar Favela
Zwei Mal haben wir es auch zum Capoeira geschafft, was aber nicht an unserer Faulheit lag, sondern daran, dass an einem Tag ein Feiertag war, wo der Abendunterricht ausfiel. Den Tag darauf fiel die Abendstunde aus, weil alle noch ihren Rausch ausschliefen und am naechsten Abend hatte die Gruppe mit dem Namen “Filhos de Zumbi” einen Auftritt in einer Bar, was leider keinen Unterrricht fuer uns bedeutete. Unter den Umstaenden ist zwei Mal doch ein guter Schnitt. Das Training war die Ausdauer betreffend relativ anstrengend, aber mit einem guten Basistraining verknuepft. Die Academie, die bisher die groesste war, die wir hier in Brasilien gesehen haben, liess dies auch zu.
Capoeirastunde bei Filhos de Zumbi
Wir koennten hier das Kapitel Itacaré abschliessen, auch wenn es natuerlich weitaus mehr zu berichten gibt, eine kleine Anekdote wollen wir euch dennoch nicht vorenthalten. Entschuldigt bitte das nicht vorhandene Bildmaterial dazu.
Fuer den Rueckweg hatten wir eine andere Art der Reise ausgewaehlt, ein Minibus sollte uns nach Itaparica bringen und von dort fuhr eine Faehre zum Hafen von Salvador. Ist mal was anderes und ist obendrein noch kuerzer, dachten wir uns. Mitternacht ging es los in Itacaré, wir hatten jeder eine Sitzreihe fuer uns, wo wir uns langmachen konnten und trotz des Rumgeruckel sogar recht gut schliefen. Um 4:00 mussten wir schon raus, ein bisschen verwundert, weil die Faehre erst gegen 6:00 fahren sollte. Als wir dann so langsam wach wurden und Marco ein paar verwirrende Gespraeche mit der Reisebegleiterin fuehrte, wurde uns langsam bewusst, dass wir uns gerade auf dem Weg nach “Morro de Sao Paulo” befanden, einer huebschen Insel, wo wir bisher noch nicht waren, gern auch noch hin wollen, nur nicht gerade jetzt. Einige Telefonate der Reisebegleiterin und die abschliessende Frage ihrerseits “Ihr wollt wirklich nach Salvador?” ergaben dann, dass uns ein Auto zu einem weiteren Minibus brachte, welcher im Gegensatz zum ersten bereits rappelvoll war (der Kassierer musste am Ende stehen) und dieser Bus dann nochmal ueber eine Stunde nach Itaparica fuhr, wo wir tatsaechlich puenktlich um 6:00 am Morgen die Faehre nach Salvador nahmen. Ende gut alles gut, wenn auch anders als geplant.
Donnerstag, 25. September 2008
Ein Rundgang durch das Viertel Bonfim
Wenn man als Tourist hier ankommt, dann hauptsaechlich wegen der Kirche “Igreja de Bonfim”, die eine huebsche Architektur im Barockstil zeigt und auf einer Erhoehung steht, so dass man von dort auch gleich mal einen schoenen Ausblick auf Salvador hat.
Igreja de Bonfim
Ausblick
Eine weitere Attraktion die der Reisefuehrer empfielt, ist die Festung “Mont Serrat”, auf die man aber auch unweigerlich stoesst, da sie direkt am Strand “Boa Viagem” liegt. Von diesem aus kann man entlang des Kuestenstreifens bis zu den Hochhaeusern von Barra sehen. Trotz einiger Grossfrachter, die sich mehr oder weniger staendig in der Bucht aufhalten, macht die Wasserqualitaet einen erstaunlich guten Eindruck.
Festung
Strand
Entlang der Festung gibt es einige Sportplaetze und dann ist man schon beim Leuchtturm, auf dessen Platz sich noch eine weitere Kirche befindet.
Kirche neben Leuchturm
Zurueck durch das Wohnviertel neben der Festung ist unserer Rundgang beendet.
Wohngegend neben der Festung
Mittwoch, 17. September 2008
Willkommen im “un”wirklichen Salvador
Der Strand, der in 10 Minuten zu Fuss zu erreichen ist, laesst abgesehen von einigen grossen Schiffen und Massen an Menschen, die es besonders sonntags an den Strand treibt, keine Wuensche offen. Einkaufsmoeglichkeiten beduerfen 10-20 minuetiger “Spaziergaenge”, bei denen wir regelmaessig Mitgliedern der Capoeiragruppe begegnen, die teils auf der Strasse tanzen und singen oder einfach nur mit ihren Familien unterwegs sind. Eine schoen gekuehlte Kokosnuss zum Trinken gibt es allerdings gleich bei den kleinen Buden neben unserer Unterkunft. Nebenan befindet sich auch ein Internetcafe, wo wir taeglich nach Nachrichten aus dem fernen Deutschland schauen. Die Capoeiraschule (Academia de Mestre Zambi), in der wir hier trainieren, ist auch nur 5 Minuten entfernt.
Dieser Stadtteil fuehlt sich zeitweise gar nicht so an, als sei er Bestandteil der Millionenstadt Salvador, eher wie Potsdam neben Berlin… . Jeder kennt jeden, alles ist zu Fuss zu erreichen, man fuehlt sich hier ziemlich schnell wohl , sogar fast heimisch.
Aussenansicht, ihr seht, wir leben auch recht gut gesichert
Der Eingangsbereich
Bad Nr.2
...auch mit Meerblick
Und zu guter Letzt, der Balkon
In Kuerze gibt es mehr ueber Land und Leute. Und da dieser Blog kein einseitiges Mittel sein soll, wir freuen uns jederzeit ueber Fragen und Anregungen eurerseits!!!
Dienstag, 2. September 2008
noch mehr Rio
Und hier der Blick vom Corcovado auf Rio: