Lange haben wir nichts von uns hoeren lassen, dass wollen wir nun nachholen. Wir befinden uns gerade auf der Insel Tinharé, die sich 1,5 Schiffstunden bzw. 4 Stunden mit Faehre und Bus von Salvador entfernt befindet (letzters war unserer Weg, weil guenstiger). Urspruenglich wollten wir ein verlangertes Wochenende hier mit Freunden aus Berlin verbringen, es gefiel uns aber so gut und wir hatten eine so lustige Zeit mit den fuenf anderen, dass wir regelmaessig unseren Aufenthalt verlaengerten, bis nun schon drei Wochen daraus geworden sind. Morgen ist aber Schluss damit, da geht es zurueck nach Salvador.
Damit ihr eine Vorstellung habt, mit dem wir die Zeit verbracht haben, hier zwei Bilder der fuenf Berliner:
Ana Carolina, Lana und Henry
Benny und Janine
Das besondere an der Insel ist der Oekotourismus, d.h. es gibt hier keine Autos, maximal Traktoren dienen der Belieferung der Gastwirtschaften. Meist sieht man aber Kutschen, gezogen von Pferden oder Maultieren, die die Straende abfahren. Dementsprechend ist hier auch alles ein wenig teurer, als auf dem Festland, aber man goennt sich ja sonst nichts.
Der Ort, in dem wir wohnen, heisst Morro de São Paulo und ist der beliebteste der Insel. Da aber noch Nebensaison ist, haelt sich der Massentourismus in Grenzen. Der aufmerksame Leser unseres Blogs erkennt den Namen vielleicht wieder, denn waren einmal schon fast auf dem Weg hierher (siehe Eintrag Itacaré).
Wenn man am Hafen ankommt, betritt man die Insel durch einen huebschen Torbogen und man befindet sich schon direkt in Morro, bestehend aus Pousadas, Restaurants, Souvenirshops und Straenden.

Portal de Morro de São Paulo
Mindestens vier zu Fuss erreichbare Straende reihen sich aneinander, wovon der zweite der am meisten bevoelkerte ist. Dort gibt es jeden Abend Lifemusik, Saftbars werden aufgebaut und es herrscht viel Treiben bei den Restaurants.

2a Praia
Die Straende sind der Einfachheit halber mit Nummern bezeichnet, zunaechst haben wir am ersten gewohnt, sind dann aber an den dritten Strand gezogen, in ein Hostel, welches sonst meist von Israelis bewohnt wird. Von Holger wird es auch gern als das `am besten bewachte Hostel` der Insel bezeichnet.
1a Praia bei Flut
Gestern haben wir unseren laengsten Fussmarsch der letzten drei Wochen gemacht und sind am Strand entlang zunaechst zu einem pinken Strand, wo ein rosa Kalksandgemisch die Waende herunterfliesst, mit welchem man sich einreiben kann (Bilder sind leider nicht zur Veroeffentlichung geeigent). Anschliessend ging es an einem wunderschoenen weissen Strand zum naechsten Ort Gamboa, wo aber nicht viel los war.

Pink Beach mit rosa Kalkstein
Den Rest der Zeit haben wir damit verbracht, in der Haengematte oder am Strand rumzuhaengen, Ana Carolina bei Laune zu halten, die baianische Kueche zu geniessen und ab und zu ein wenig Sport am Strand zu machen (Ballspiele, Capoeira oder Joggen).
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