Seit 1,5 Wochen sind wir in dem kleinen Ort Arrail d´Ajuda und es wird mal wieder Zeit, was von uns hoeren zu lassen.
Auf Morro de São Paulo haben wir den Entschluss gefasst, uns ein wenig eher als geplant, auf Reisen zu begeben und die Riesenstadt Salvador in den Sueden hinaus zu verlassen. Knappe 12 Nachtstunden im (Schlaf-) Bus und wir kamen im veregneten Porto Seguro an. Von dort war Arrail d´Ajuda nur noch je ein paar Taxi-, Faehr- und Busminuten entfernt. Wir suchten uns eine schoene Unterkunft, wobei wir im Gespraech mit den Einheimischen herrausfanden, dass es hier schon seit fast 3 Wochen regnete und so schnell auch nicht aufhoeren sollte. Dementsprechend leer war der Ort, denn die meisten Reisenden hatte es laengst weiter gezogen. Wir, die aber den Sonnentank noch voll hatten, machten uns nicht viel daraus und begaben uns, zusammen mit einem daenischen Paerchen, am naechsten Tag 14 km entlang am Strand zu einem ebenfalls kleinen Ort mit dem Namen Trancoso. Dort gab es auch wirklich nicht viel, aber das machte den Ort gerade attraktiv fuer viele Auswanderer.

den meisten Weg war es aber weniger steinig
Wir hatten gleich am 1. Abend die heimische Capoeira-Gruppe besucht, denn diese war einer der Hauptgruende, weshalb es uns nach Arraial gezogen hatte. Wir kannten den Mestre bereits vom Workshop in Belo Horizonte und damals hatte uns ein Schueler von ihm seine Adresse gegeben und gemeint, wir sollten mal vorbei schauen. Das Training war total gut und ging fast 3 Stunden. Daher fasste wir den Entschluss, wenigstens bis Weihnachten hier zu bleiben.

Academie Sul da Bahia
Hier trainieren auch sehr viele Auslaender aus England, Israel, Canada, etc. (die Flaggen sieht man auf der Hauswand).
eine Gruppe Gringos beim Musiktraining
Mit ihnen, aber auch den Einheimischen verbringen wir die Strandtage oder Abende nach dem Training bei einer Saftbude oder in einer Bar bei Forro-Musik.

Blick nach links von unserer Pousada
Nicht ganz so nah, wie gewohnt, befindet sich das Meer mit vielen sehr beliebten Straenden. Das ist auch der Grund, weshalb hier ab Weihnachten die Hoelle los sein soll, denn dann zieht es die Brasilianer zur Erholung in diese kleinen Oertchen und aus ist es mit der Idylle. Solche ruhigen Minuten am Strand werden dann nicht mehr moeglich sein, aber trotzdem wuerden wir gern laenger bleiben und uns das Schauspiel ansehen.

die Ruhe vor dem Sturm