Donnerstag, 25. September 2008

Ein Rundgang durch das Viertel Bonfim

Hatten wir schon erwaehnt, dass es sich bei diesem Teil von Salvador um eine Halbinsel handelt? Demzufolge ist von fast ueberall das Meer zu erblicken, mal mehr, mal ein weniger, denn Gezeiten gibt es hier auch. Wie die Nordsee bei Ebbe sieht es dennoch nie aus.

Wenn man als Tourist hier ankommt, dann hauptsaechlich wegen der Kirche “Igreja de Bonfim”, die eine huebsche Architektur im Barockstil zeigt und auf einer Erhoehung steht, so dass man von dort auch gleich mal einen schoenen Ausblick auf Salvador hat.

Igreja de Bonfim

Ausblick

Eine weitere Attraktion die der Reisefuehrer empfielt, ist die Festung “Mont Serrat”, auf die man aber auch unweigerlich stoesst, da sie direkt am Strand “Boa Viagem” liegt. Von diesem aus kann man entlang des Kuestenstreifens bis zu den Hochhaeusern von Barra sehen. Trotz einiger Grossfrachter, die sich mehr oder weniger staendig in der Bucht aufhalten, macht die Wasserqualitaet einen erstaunlich guten Eindruck.

Festung

Strand

Entlang der Festung gibt es einige Sportplaetze und dann ist man schon beim Leuchtturm, auf dessen Platz sich noch eine weitere Kirche befindet.

Kirche neben Leuchturm

Blick Richtung Festung

Zurueck durch das Wohnviertel neben der Festung ist unserer Rundgang beendet.

Wohngegend neben der Festung

Mittwoch, 17. September 2008

Willkommen im “un”wirklichen Salvador

Seit ca. 1,5 Wochen befinden wir uns wieder in Salvador und haben unsere Unterkunft fuer die vorraussichtlich naechsten 4 Monate bezogen. Es handelt sich dabei um ein Haus von Mestre Saguin, der in Muenchen lebt und trainiert. Die erste Woche haben wir uns das Haus mit einem muenchener Paarchen geteilt und nun wohnen wir zu dritt mit dem sehr lustigen Amerikaner Dave darin. Das ist mehr Luxus als wir uns je ertraeumt hatten, zwei Etagen fast fuer uns allein, mit zwei Baedern, zwei Sitzecken und das Beste, einem Balkon, der einen schoenen Blick Richtung Meer ueber die Baia do Todos os Santos erlaubt. Die Dachterasse befindet sich noch im Bau, da das Haus noch sehr neu ist, sonst waere der Traum perfekt… .


Unser Mitbewohner Dave


Das Haus befindet sich im Stadteil Bonfim von Salvador. Dies bedeutet brasilianische Ruhe abseits des Tourismus. Zum ehrwuerdigen und von Touristen und Bettlern ueberschwemmten Weltkulturerbe Salavadors, dem Pelourinho sind es, je nach Verkehrslage, 15-30 Minuten mit dem Bus, der direkt vor der Tuer haelt.
Der Strand, der in 10 Minuten zu Fuss zu erreichen ist, laesst abgesehen von einigen grossen Schiffen und Massen an Menschen, die es besonders sonntags an den Strand treibt, keine Wuensche offen. Einkaufsmoeglichkeiten beduerfen 10-20 minuetiger “Spaziergaenge”, bei denen wir regelmaessig Mitgliedern der Capoeiragruppe begegnen, die teils auf der Strasse tanzen und singen oder einfach nur mit ihren Familien unterwegs sind. Eine schoen gekuehlte Kokosnuss zum Trinken gibt es allerdings gleich bei den kleinen Buden neben unserer Unterkunft. Nebenan befindet sich auch ein Internetcafe, wo wir taeglich nach Nachrichten aus dem fernen Deutschland schauen. Die Capoeiraschule (Academia de Mestre Zambi), in der wir hier trainieren, ist auch nur 5 Minuten entfernt.

Dieser Stadtteil fuehlt sich zeitweise gar nicht so an, als sei er Bestandteil der Millionenstadt Salvador, eher wie Potsdam neben Berlin… . Jeder kennt jeden, alles ist zu Fuss zu erreichen, man fuehlt sich hier ziemlich schnell wohl , sogar fast heimisch.


Damit ihr eine Vorstellung bekommt, wie wir hier leben, und weil auch schon viele gefragt haben, stellen wir euch einen kleines Expose des von uns gemieteten Hauses zusammen.

Aussenansicht, ihr seht, wir leben auch recht gut gesichert

Der Eingangsbereich


Kuechenbereich und Bad Nr.1


2. Etage

Bad Nr.2

Unser Schlafraum in der 2. Etage...


...auch mit Meerblick

Und zu guter Letzt, der Balkon

In Kuerze gibt es mehr ueber Land und Leute. Und da dieser Blog kein einseitiges Mittel sein soll, wir freuen uns jederzeit ueber Fragen und Anregungen eurerseits!!!

Dienstag, 2. September 2008

noch mehr Rio

Nach einigen Versuchen haben wir es nun heute, an unserem letzen Tag in Rio, endlich noch auf den Corcovado geschafft. Ohne die Christusstatur aus naehster Naehe gesehen zu haben, kann man doch nicht Rio verlassen... . Ja und die ist wirklich riesig, 38 m hoch und hat eine Armspanne von 28 m. Die muss man erst mal auf ein Bild kriegen, aber hier sind die Resultate:

von hinten


von vorn


Holger ist ja fast genauso gross...
...das liegt am guten Essen und an der Sonne.

Und hier der Blick vom Corcovado auf Rio:

Und da sind sie wieder, Zuckerhut und Copa


Noch mehr Rio