Wenn auch mit etwas zeitlicher Verzoegerung, hier nun ein paar mehr Worte zu Salvador.
Fangen wir ganz von vorn an. Nach 23-stuendiger Busfahrt, wovon die ersten vier Stunden absolut grauenvoll waren und wir die Spucktueten griffbereit in den Haenden halten mussten, sind wir dann doch realativ gut im Salvador Busbahnhof angekommen. Wir haben uns dann nach Pelourinho fahren lassen, der schoenen Altstadt von Salvador und ein guenstiges Zimmer zu viert bekommen. Die Betten haben nach der ersten Nacht zwar nicht mehr einen sehr vertrauenswuerdigen Eindruck gemacht, ein Lattenrost aus vier Hauptlatten der bei jeder naechtlichen Bewegung verdaechtig knackt und dann noch der obere Teil des Doppelstockbetts war .... Auch die kleinen Bisse an Katjas Koerper vermittelten den Eindruck, dass wir wohl doch nicht nur zu viert in diesem Zimmer waren..., aber es war nur fuer ein paar Tage, denn wir wollten auch noch an einen Strand in der Umgebung fahren.
Zunaechst zu Pelourinho: Der Charme, den die bunten Kolonialbauten verstroemen, wird leider stark durch die Touristenmassen ueberlagert, die wiederrum jede Menge Bettler anziehen, so dass man selten in Ruhe durch die Gassen schlendern kann. Wir wollen uns da nicht ausnehmen, wir sind ja auch nur Touristen, aber ein wenig schade ist es doch.
Wenn wir auch schon vorher wussten, dass Salvador dir Ursprungstadt der Capoeira ist, waren wir doch sehr beeindruckt, wieviele Capoeira-Schulen es dort an fast jeder Ecke gab und dass uns von ueberall die bekannten Klaenge der Capoeira-Musik entgegentoenten.
Wie ein Schlange den Floetenklaengen folgt, folgten wir den Toenen und fanden uns promt in den Trainingsraeumen der Academy von Mestre Bamba wieder.
Das Wochenende sind wir nach Arembepe gefahren, einem kleinen Fischerort 2 Stunden mit dem Bus von Salvador. Dort findet man den Strand noch fast menschenleer und auch kaum Touristen, dafuer fuhren im Minutentakt Kleinwagen mit auf dem Dach montierten Boxen ueber die Hauptstrasse und fuehrten Belastungstests von Trommelfell und "Nerven" durch. Es handelt sich dabei um die hier populaere Variante von Wahlwerbung, denn es sind im Oktober Wahlen.
Ein paar 100 m am Strand entlang gelangt man zur Schildkroetenaufzuchtstation `TAMAR` , wo man die riesigen Meeresschildkroeten und ihre Kleinen ganz nah sehen konnte. Das war sehr beeindruckend!
Zurueck in Salvador haben wir gegenueber vom Jorge Amado Haus gewohnt, fleissig trainiert und uns eine Unterkunft fuer die naechsten Monate gesucht. Diese haben wir in Mestre Saguins Haus nahe der Igreja de N.S. do Bonfim gefunden (Wir werden berichten).
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1 Kommentar:
Hi Holger, Hi Cindy! Super schoene Bilder! Lasst es Euch gut gehen, passt schoen auf Euch auf und meldet Euch wieder! Viele Gruesse aus dem noerdlichen Amerika!
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