Dienstag, 12. August 2008

Allein in einem unbekannten Land...

...kommen meist die ersten Probleme bei der Einreise auf und es gilt, bürokratische Hürden zu nehmen.
Nicht, dass wir nörgeln wollen, aber drei Beamte für 40 Brasilianer und ein Beamter für die restlichen 230 Passagiere bei der Passkontrolle auf dem Flughafen in Salvador ist uns zuvor auch noch nicht passiert. Da kann es dann schon mal noch zwei Stunden dauern, bis man endlich den Flughafen verlassen kann. Zu sehen war dann erst mal noch nicht so viel bei der Taxifahrt zum Hostel, denn die Sonne geht hier momentan gegen 18:00 unter.

Unser Hostel befand sich gleich am Meer, mit drei Strandbars auch gleich vor dem Fenster, die lautstark Musik spielten.... nein, natürlich nicht die gleiche.
Adaptiert an die Lautstärke, sind wir dennoch bald eingeschlafen und wurden am nächsten Morgen mit diesem Ausblick belohnt!




Ausblick vom Hostel

Ein leckeres Frühstück und auf ging es nach Belo Horizonte (BH abgekürzt) zu Sebastian und Katja, beides Freunde aus Potsdam, um an einem 1-wöchigen Capoeira-Workshop teilzunehmen.



Sebastian und Katja

Um uns vor dem Capo-Event nochmal ein wenig auszuruhen, sind wir zusammen in die Serra Morena, eine Steppen-artige, bergige Landschaft, gefahren und wurden das 1. Mal mit brasilianischen Orts- und Zeitangaben konfrontiert. Da wir nach dem größten Teil der Fahrtzeit in einen weiteren Bus wechseln mussten, nutzen wir die Zeit, uns ein Abendessen zu bestellen, denn wir hatten ja ca. eine Stunde Zeit. Der Bus kam dann aber 30 Minuten zeitiger und das Essen war noch nicht serviert. Macht nichts, wir nehmen den nächsten...ach so, das war der letzte... na gut, dann bleiben wir heut Nacht wohl hier. Das war auch kein Problem, denn wir fanden nach drei Versuchen eine sehr schöne preiswerte Unterkunft.
Am nächsten Morgen haben wir rechtzeitig auf den Bus gewartet, der uns dann man könnte sagen, mitten auf der Straße aussetze, mit der Ansage, wir müssten nur noch ca. zwei Kilometer laufen.



Start im Nix


die Wandergruppe

Distanzen abschätzen ist ja so eine Sache, aber wir glauben, dass das mehr als zwei Kilometer waren, denn wir waren ca. vier Stunden bis zum Ziel unterwegs.



Und wir laufen...
... und laufen



... und haben noch genug Weg vor uns

Gelohnt hat sich der Marsch auf alle Fälle, denn das klare, kalte Wasser der Wasserfälle war traumhaft.


Wasserfällchen



auf den Steinen sonnen





mutiger Springer

Dort konnten wir dann bis zum nächsten Tag total relaxen und dann ging es zurück nach BH, dies mal aber Gott sei Dank mit Auto bis zum Bus.

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