Faehrt man von Deutschland aus 3000 km in den Sueden ist man gewoehnlich an einem warmen Ort angekommen. Fliegt man dies aus Zeitmangel in Argentinien, ist man dem Ende der Welt sehr Nahe und somit der Kaelte. Unsere kurze Reise fuehrte uns ins beschaulich touristische El Calafate, eine kleine Stadt im Sueden Patagoniens, die Ausganspunkt fuer viele Unternehmungen ist. An zwei Trips in den Nationalpurk durften wir uns erfreuen.
Unser 1. Tagestrip fuehrte uns in die naechstgelegene, 223 km entfernte und selbsternannte Trekkinghauptstadt El Chalten. Nach 3 Stunden Busfahrt, Windgeschwindigkeiten um die 50 km und Regen haben wir uns gefragt, was wir hier ueberhaupt wollen. Wir wollten den Blick auf den sagenumworbenen Cerro Fitz Roy werfen, was uns leider verwaehrt wurde. Ich bin mir fast sicher, dass wir zurueckkommen werden, um ein paar Tage um diesen sagenumwogenen Berg zu wandern.
Der 2. Tag war der Hoehepunkt der Reise in den Sueden, der Glacier Perito Moreno, dem einzigen Gletscher auf der Welt, der noch waechst. Steht man vor der 50-60 m hohen und knapp 5 km breiten Eiswand und sieht wie riesige Teile abbrechen und mit einer Gewalt und ohrenbetaubendem Laerm auf der Wasseroberflaeche aufschlagen, bleibt einem der Atem weg.
1 Kommentar:
Unsere Gürteltasche... juchhe... wie schön, dass ihr ihr die Gletscher gezeigt habt :)!
Vermissen euch...
Schulz&Sally
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